Im Geheimen zu Diensten oder abgeklärt aufgeklärt?

Von der neuen Qualität neonazistischer Gewalt in Deutschland und nachholender staatlicher Extremismusbekämpfung. Eine Diskussion über Ignoranz, Vertrauensverlust und neue Einsichten.

zakk, Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf

Mit:
Monika Düker – Vorsitzende des Innenausschusses des Landtags NRW, Bündnis 90/Die Grünen,
Nihat Öztürk – 1. Bevollmächtigter IG Metall Düsseldorf-Neuss,
Dieter Schürmann – Landeskriminaldirektor, Ministerium für Inneres u. Kommunales NRW,
Prof. Dr. Fabian Virchow – Leiter des Forschungsschwerpunkts Rechts-extremismus/Neonazismus, FH Düsseldorf
Moderation: Stefani Geilhausen, Redakteurin – Rheinische Post

Die nur durch Zufall aufgedeckte Mordserie einer Neonazibande an zehn BürgerInnen hat die deutsche Öffentlichkeit im Herbst 2011 erschreckt und aufgerüttelt.
Angesichts der teilweise durch beschämende Ignoranz verursachten Fahndungspannen von Ermittlungsbehörden und der Verwicklung einiger Mitarbeiter des Verfassungsschutzes in die Neonaziszene, forderte der Berliner Politikbetrieb lückenloser Aufklärung der Hintergründe der neonazistischen Anschläge. Außerdem sollen eine Neubewertung des rechtsextremistischen Gefährdungspotentials und eine Umstrukturierung des Verfassungsschutzes erfolgen.
Gut zwei Monate nach den Ereignissen möchten wir mit PolitikerInnen und Experten klären, was von den guten Absichten auf dem Höhepunkt der Empörungswelle geblieben ist und ob sie zu einer Neuausrichtung des staatlichen Handelns bezüglich des tatsächlichen rechtsextremen Gefährdungspotentials geführt hat.
Außerdem möchten wir der Frage nachgehen auf welche Weise man das durch den unsensiblen Umgang mit den Betroffenen ins Wanken geratene Verhältnis zwischen Staat und migrantischen Communities auf eine neue Vertrauensbasis stellen kann.

Eine Veranstaltung von
Düsseldorfer Appell –Diakonie Düsseldorf, Heinrich-Böll-Stiftung NRW und zakk
in Kooperation mit
DITIB Landesverband NRW-Regionalverband Düsseldorf, Evangelische Stadtakademie Düsseldorf, Gesellschaft für christlich – jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf e.V., IG Metall Düsseldorf-Neuss, Interkulturelles MigrantInnenzentrum – IMAZ e.V., LAG Lesben in NRW e.V./ Wir Frauen e.V. , Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Migrationsberatung für Erwachsene – Diakonie Düsseldorf, Mosaik e.V., Polizei Düsseldorf, Rather Familienzentrum, Rheinbahn AG, SJD – Die Falken/KV Düsseldorf, SKFM – Sozialdienst katholischer Frauen und Männer Düsseldorf, Stadtteilladen Flingern der Diakonie Düsseldorf und VDJ Düsseldorf e.V.
ViSdP: Volker Neupert, Diakonie Düsseldorf – Düsseldorfer Apell, HdK, Bastionstraße 6, 40213 Düsseldorf

Montag, 23. Januar 2012, 20 Uhr

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